Die sinnliche Reise beginnt. Über Steinplatten, Kiefernrinde, von der Sonne in den Schatten, über Findlinge springend und Blätter auseinanderschiebend – in diesem Garten wird jeder zum Mitspieler.
Einstein sagte, dass alles bis zum Äußersten vereinfacht werden muss. Das ist ungefähr das, was im Skandinavischen Garten® passiert. Die Landschaft dieses Gartens kann äußerst rational sein, aber mit intelligenter Logistik und einer natürlichen Form.
Die Erwartung von Kunden mit ständigem Wohnsitz in Cambridge (er ist im IT-Bereich tätig, sie ist Expertin für Mode) ist ein Projekt, das in Etappen umgesetzt wird. Die modernistische Herangehensweise des Paares an Design als Funktion hat uns auch befreit. Von den Dekorationstechniken haben wir unsere Lieblingstechnik beibehalten – die Kombination von Felsbrocken und Nadelbäumen.
Der Garten, der eigentlich aus Grundstücken von zwei Häusern besteht, ist logischerweise komplex. Zwischen verschiedenen Punkten entstanden Übergänge, und die Häuser waren durch ein gemeinsames „Deck“ verbunden. Trotz der Geometrie der Bepflanzung ist die Bewegung hier gleichmäßig und fließend.
Eines der Häuser erhielt einen Hof mit einer offenen Grünfläche. Das andere Haus hingegen erhielt einen Waldhof mit einem schönen Blick auf den Feuerbereich. Für die einsame Betrachtung gibt es ein nicht triviales „Stammholz“ von Denis Milovanov.
Im schattigen Teil haben wir nicht um die Sonne gekämpft – im Gegenteil, wir haben diejenigen gepflanzt, die die Dämmerung lieben: Rhododendren, Haselbäume, Spirea, junge Tannen und Birken. Der sonnige Teil wurde durch große Kiefern geschützt, damit die Häuser vor direkter Sonneneinstrahlung ruhen konnten.